Chancen

ATAs und Pflanzentechnologen werden gesucht. Landwirtschaftlich-technische Berufe leiden unter Nachwuchssorgen. Speziell im Beruf Agrarwirtschaftlich-technische Assistenten (ATA) sind die Bewerberzahlen in den letzten 20 Jahren um mehr als 90% gesunken. Und das, obwohl die Tätigkeiten sehr abwechslungsreich, verantwortungsvoll und forschungsnah sind. Die Pflanzenzüchtung als hauptsächlicher Arbeitgeber für ATAs ist mit einem F&E-Aufwand von über 15% des Umsatzes eine der forschungs- und entwicklungsintensivsten Branchen überhaupt.

Und auch, obwohl Pflanzenzüchtung sowie landwirtschaftliche Forschung und Untersuchungswesen zukunftsträchtig und stabil sind. Die Anforderungen an Landwirtschaft steigen, also steigen auch die Anforderungen an Saatgut und Pflanzensorten bei gleichbleibender Größe landwirtschaftlicher Fläche.

Mit der Modernisierung der dreijährigen Ausbildung zum/zur Landwirtschaftlich-technischen Laboranten/in "ab 01.08. 2013 zum "Pflanzentechnologe/-in" kann dieser Beruf bundesweit ausgebildet werden.

Hier ist die ideale Lücke für Menschen, deren Stärke in praktischer Tätigkeit liegt, und die gleichzeitig Verantwortung für komplexe Arbeitsergebnisse und für Mitarbeiter übernehmen möchten. Weiterbildung war lange Zeit ausschließlich "on the job", inzwischen kommen verstärkt weiterqualifizierende Angebote hinzu. Mit der Ausbildung und entsprechendem Zusatzunterricht  an der Berufsschule kann man auch den praktischen Teil des Fachabiturs erreichen.